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AdSense - Googles erfolgreiches Werbemodell



Vorweg sei gesagt, dass es derzeit keine vernünftige Alternative zum AdSense-Programm von Google gibt, es sei denn für kleinere Seiten. Hat man jedoch eine größere Seite, welche ganz vorne in seiner Branche mitspielt, so ist AdSense das finanzielle Werbemaß aller Dinge derzeit. Es ist mit AdSense durchaus möglich mit einer guten Seite 5-stellige Beträge im Monat zu verdienen und das ganz ohne Klickspam oder Klickbetrug oder sonstige illegale Methoden zur Umgehung der AdSense-Richtlinien.

Dazu sei gesagt, dass es sich absolut nicht lohnt, zu versuchen AdSense zu manipulieren. Wenn man erwischt wird, ist es vorbei mit der Domain und allen anderen angemeldeten. Und auch vorbei mir dem Geldverdienen. Zumal man mit Klickbetrug nicht wirklich Geld verdienen kann, denn Google merkt dies schnell und schiebt einen Riegel davor und sperrt die entsprechende IP für alle Zeiten (?) aus dem AdSense-Programm.

Jeder Webmaster kann mit AdSense (sehr) erfolgreich sein. Dazu braucht es nicht allzu viel. Was man dazu braucht, ist nachfolgend aufgeführt:

1) Eine gut besuchte Webseite (der Internetzugang ist Voraussetzung *g*)
2) Eine Webseite, die möglichst weit vorne gelistet ist bei Google
3) Ein gutes Feeling für das, was die Kunden auf der eigenen Seite bewegt.
4) Etwas Psychologisches Verständnis und Farbenlehre kann nicht schaden!
5) Ein gutes Thema, zu dem man auch Anzeigen bekommt (zum Thema „krummstieliger Kuckucksglöckler“, z.B. wird es nicht viel Anzeigen geben.)
6) Einen langen Atem und wenig Erwartungen.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so steht dem guten Erwirtschaften von Nebeneinkünften mit AdSense nichts mehr im Weg:

Zu 1) Dieser Schritt ist logisch, je mehr Besucher, desto mehr Klicks.

Zu 2) Nach eigenen Erfahrungen hängt die Vergütungshöhe der Klicks von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem das Alter der Seite und die Platzierung in Google.

Zu 3) Man sollte wissen, wie sich ein Kunde durch die eigene Seite bewegt um ihm möglichst die Werbung „in den Weg zu werfen“, also die Werbung dort anzubringen wo sie der Kunde sieht und vor allem als NÜTZLICH ansieht.

Zu 4) Welche Farbe erregt die meiste Aufmerksamkeit ohne störend zu wirken, welches Layout der Anzeigen bringen den Kunden mehr dazu sich dafür zu interessieren? Hier ist entweder probieren angesagt oder man bittet Freunde, sich durch die Webseite zu bewegen und erforscht so den besten Platz, das beste Design und die besten Kontraste der Werbung. Aber Vorsicht: Eine ZU aufdringliche Werbung erreicht genau das Gegenteil, nämlich, dass der User GAR nicht mehr klickt. Den Mittelweg hier zu finden ist sehr schwer und bedarf umfangreicher Erfahrung und vielen Tests, vor allem, wenn man die eigene Seite aus Sicht des Users betrachten will, was unserer Meinung nach das einzige Mittel ist wirklich erfolgreich Anzeigen zu schalten.

Zu 5) Nicht zu jedem Thema lohnt sich AdSense. Bei sehr speziellen Themen, wo es so gut wie gar keine Konkurrenz gibt, können andere Programm besser abschneiden. Grundsätzlich kann man jedoch sagen: Je größer die Konkurrenz, desto mehr Anzeigen wird es zum Thema auch geben und umso lukrativer werden die Anzeigen und damit auch die Vergütungen für einen Klick. Es gibt im Netz unzählige Listen, welche die Top-Keywords für AdSense aufzeigen daher möchten wir uns das an dieser Stelle ersparen. Wichtig dabei ist jedoch stets dem User durch die Anzeigen einen Mehrwert zu bieten. Nur dann kann das Ganze großen Erfolg haben. Seiten, die nur für AdSense gebastelt werden, schneiden auch entsprechend dürftig ab, da sie a) nicht gut in Google gelistet sind und b) zu wenig Kunden ziehen um wirklich erfolgreich zu sein. Zudem werden auf solchen Seiten wirklich nur sehr dürftige Anzeigen geschaltet was nicht viel einbringt.
Grundsätzlich sollte man AdSense nicht als Einnahmequelle ansehen sondern als Mehrwert für den User. Kann man das „bejaen“, so kann man sicher sein, dass man damit viel Erfolg haben wird. Kann man das nur verneinen, so wird der Erfolg auch nur dürftig sein. Die Wirklichkeit liegt irgendwo zwischen diesen beiden Extremen, mal weiter unten, mal weiter oben.

Zu 6) Zu Beginn wird über die Anzeigen nicht viel reinkommen, die Klickvergütungen liegen oft im unteren einstelligen Centbereich, was zu Beginn natürlich schon ärgerlich sein kann, bieten doch andere Programm wie Ebay wesentlich mehr pro Klick. Jedoch sollte man sich vor Augen halten, dass solche Programme wie Ebay-Relevanz-Ads IMMER 15 cent pro Klick bieten (oder mehr oder weniger, aber immer gleich). AdSense jedoch ist dynamisch und die Klickvergütung steigt im Laufe der Zeit kontinuierlich an und kann sogar mehrere Euro pro Klick erreichen und das durchgehend! Alles was man dafür benötigt, ist Zeit und Geduld, denn es ist logisch, dass Google einer Seite, die grad frisch den Code drin hat nicht solch hohe Raten vergütet, weil Google die Seite und deren Userverhalten noch nicht kennt. Aber im Laufe der Zeit wird die Teilnahme belohnt und wenn der Code möglichst unverändert eingebaut bleibt, „reift“ dieser und wird nach längerer Zeit sehr viel abwerfen!

Wo platziere ich den Code am besten?

Google bietet zwar so etwas wie eine „Klickmap“, wo die Anzeigen am besten platziert werden sollen, aber das ist nur eine ganz rudimentäre Aussage und dient ehr als ein erster Anhaltspunkt. Es kommt auf das Thema der Seite an und auf das Design, wo der Code am besten wirken kann. Hier ist Intuition gefragt und Fingerspitzengefühl. Am besten man eröffnet verschiedene Kanäle und wertet diese aus um zu sehen, wo der beste Platz für die Anzeigen ist und wie die Anzeigen am besten auszusehen haben. Hat man den Platz erst einmal gefunden, sollte man ihn auf möglichst nicht wieder ändern, denn jede größere Änderung am Code kann dazu führen, dass der „Reifebonus“ des Codes verloren geht und die Klicks plötzlich wieder nur wenige cent abwerfen obwohl sie zuvor vielleicht viele Dutzend cent abgeworfen haben. Hier ist also Vorsicht angesagt.

Im Prinzip sollte man AdSense-Code mit Wein vergleichen: Je länger er gut gelagert wird und je länger er in Ruhe lagern kann, desto besser wird der Wein werden.

Beherzigt man all diese Schritte und Überlegungen, so steht dem erfolgreichen Verdienen mit AdSense nichts mehr im Weg!

Viel Erfolg beim Geldverdienen wünscht euch das Webliga-Team!

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